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Umgang mit Sünde innerhalb der Gemeinde...

 

Das Evangelium Gottes, das Evangelium des Reiches, das ewige Evangelium...(so wird es in der Bibel genannt) besteht bereits vor Grundlegung der Welt seit ewigen Zeiten und hat sich in all den Jahr-Trilliarden nicht im Geringsten verändert; es wurde nur jetzt (2. Timo 1,9-10) durch das Erscheinen von Jesus offenbart und kennt bzgl. des Umgangs mit Sünde nur eine Haltung:

 

Keine Toleranz mit Sünde!

 

Das mit Abstand größte, gefährlichste  und hartnäckigste Problem für den antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen, modernen und postmodernen Menschen ist: die Sünde!!! Das gilt auch für das Volk Gottes bzw. für die Gemeinde Jesu Christi.

 

Das ist allerdings auch keine Überraschung und schon gar kein Zufall, denn der Teufel weiß sehr wohl (besser als viele Christen), dass er die Aktivität bzw. Effektivität der Gemeinde nur lähmen und (zer)stören kann, wenn er es schafft,  Sünde in unser persönliches wie unser Gemeinde-Leben zu installieren - das dürfte bekannt sein.

 

Wir als einzelne Christen aber auch als gesamte Gemeinde sind entsprechend gut beraten, wenn wir gemäß der Berufung Gottes leben und der Sünde eben keinen Raum geben (vgl. Eph 4,27). Ebenso haben wir im Wort Gottes  eine klare und effektive Anleitung bekommen, wie wir mit Sünde umgehen sollen. Diese wichtige Lehre soll nun kurz skizziert werden.

 

Gleich zu Anfang des NT erfahren wir, was Jesus zum Hauptziel seines Dienstes macht (Mt 1,21): "Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden."  Die Rettung von der Sünde ist der Hauptfokus im Dienst von Jesus gewesen - und das ist bis heute so geblieben!!!

 

So war auch für Johannes den Täufer von Anfang an die Kernbotschaft der Ruf zur Buße (Mat 3,2): "Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen." Auch Jesus ist mit der gleichen Botschaft in seinen Dienst gestartet (Mat 4,17). Aber auch das AT kennt keine andere Lehre. So kann man bereits bei Mose lesen: 

 

3Mo 11,44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. So heiligt euch und seid heilig, denn ich bin heilig!

 

oder mit anderen (Jesu)-Worten:

 

Mt 5,48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

 Soweit so gut.

 

Wenn der Mensch diesen unverrückbaren Anspruch Gottes an sein menschliches Leben erst einmal akzeptiert hat, dann ergibt sich daraus konsequenter Weise ein unmittelbarer Wunsch nach Heiligung, Absonderung von Sünde und Götzendienst... Danach sollen (dürfen!!!) wir streben - sowohl im persönlichen Leben als auch in der Gemeinde.

 

Es hat mal jemand folgendes gesagt: Gott hat überhaupt kein Problem mit Sünde - solange wir mit Sünde so umgehen, wie ER es in seinem Wort geboten hat. Da ist  was Wahres dran.

 

Aber jeder, der mal  ernsthaft versucht hat, (aus eigener Kraft) ein sündloses Leben zu  leben, wird feststellen können, wie schwer das ist - genau genommen ist es sogar unmöglich. Aber es gibt gute Nachricht: in der Abhängigkeit von Jesus (und nur so) ist es möglich!!!

 

 

 

 

.... in Bearbeitung

Bist Du für oder gegen . . . . . .  ???

 

In Zeiten verschiedenster Krisen erleben wir viele Menschen, die sich solidarisieren/polarisieren/radikalisieren für oder gegen eine Sache, Person, Überzeugung... und man wird gefragt:

 

Bist Du für oder gegen Putin, für oder gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete, für oder gegen Impfen, für oder gegen Bargeld, für oder gegen Windräder . . . . . ?

 

Der Druck hin zu einer Entscheidung für oder gegen . . .  scheint immer mehr zuzunehmen, je existenzieller die Krise uns erscheint bzw. uns von Politik und Medien vor Augen gemalt wird. Menschen neigen in solchen Situationen schnell dazu, die Welt in Gut und Böse einzuteilen - und nicht selten vertut man sich dabei, weil man die Dinge natürlich nur von einem subjektiven Standpunkt aus betrachtet. Gleichzeitig werden die Spielräume für eine ergebnisoffenen Diskussion im Geiste der Toleranz immer kleiner. Unser Kulturkreis, die so genannte "freie Welt",  wird immer intoleranter in Bezug auf Minderheiten- und Außenseiter-Meinungen. Immer öfter hört man Sätze wie: "Das ist ein absolutes NO GO!", "Das ist jetzt wirklich alternativlos!", "Wir müssen jetzt all unsere Meinungs-Verschiedenheiten einmal beiseite lassen.", "Einigkeit ist eine Überlebensfrage.", "Das Gebot der Stunde ist: Einheit, denn nur gemeinsam können wir die Probleme lösen!", 

 

Aber stimmt das wirklich? Kann eine geeinte Menschheit wirklich die anstehenden Probleme (Corona-, Finanz-, Wirtschafts-, Klima-, Friedens-Krisen) lösen? Hat die Welt denn ihr aller größtes Problem (Sünde) überhaupt schon erkannt? Irgendwie fühle ich mich unweigerlich an den Turmbau zu Babel erinnert. Auch dort wollten die Menschen hoch hinaus und sich selbst einen Namen machen - gegen den Willen und Plan Gottes. Das Ergebnis ist bekannt.

 

Was hätte damals Jesus wohl gesagt, wenn man ihn gefragt hätte: " Jesus, bist du für oder gegen die römische Besatzung deines Vaterlandes?"  Vielleicht hätte er gesagt: "Du irrst sehr, denn mein Vaterland ist nicht von dieser Welt sondern im Himmel. Und das kann gar nicht von Römern besetzt werden." / vgl. Joh 18,36 .

 

Was hätte damals Paulus wohl gesagt, wenn man ihn gefragt hätte: "Paulus, bist du für oder gegen die Sklaverei?" Vielleicht hätte er gesagt: "Die Sklaverei ist gar nicht euer größtes Problem. Denn wir sind alle Sklaven, entweder der Sünde oder der Gerechtigkeit. Seht zuerst zu, dass ihr frei werdet von der Sklaverei der Sünde." / vgl. Röm 6,16. Von Paulus wissen wir zumindest, dass er in seinen Briefen seine Stimme nicht erhob, um der Aufhebung der Sklaverei das Wort zu reden. Er war vielmehr darum besorgt, dass auch die Gläubigen, die als Sklaven lebten, einen Christus-würdigen Wandel zeigten und ihren Glauben damit bezeugten. Ihm war wichtiger, selbst unter dem Joch der Sklaverei immer mehr in die Christus-Ähnlichkeit hineinzuwachsen, als ein freies Leben in Wohlstand und Reichtum zu führen.  

 

Und heute? Heute sind wir Christen wieder herausgefordert uns zu solidarisieren und uns auf die richtige Seite zu schlagen. Die richtige Seite kann aber niemals irgend eine Regierung dieser Welt sein, sondern die richtige Seite ist/war/wird immer sein das REICH GOTTES - das alle Regierungen dieser Welt einmal absetzen und beenden wird. Wir Christen müssen unterdessen aufpassen, dass wir uns nicht unter dem Druck der Öffentlichkeit für politische Zwecke missbrauchen lassen uns uns zu irgendeiner falschen Seite und faulen Kompromissen entscheiden wg. Menschenfurcht, Konformitätszwängen, Verlustängste... 

 

Lasst uns nicht vergessen: Die mit Abstand entscheidende Frage ist immer noch:

 

Bist Du für oder gegen JESUS?

 

Und wer IN CHRISTUS ist, für den sind alle Krisen dieser Welt zwar immer noch Krisen und (für das Fleisch) unangenehme Erfahrungen. Aber über allem steht die feste und unerschütterliche Zuversicht, dass wirklich alles zum Besten dienen muss denen, die Gott lieben, denn gerade unter dem Kreuz (ertragen von Ungerechtigkeit, Leid...) kann man in die höchste Form der Christus-Ähnlichkeit hineinwachsen. Das sollte unser Ziel sein - weil es Gottes Ziel für uns ist.

 

 

 

14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, (Ps 95,6) 15 von dem jede Vaterschaft[15] in den Himmeln und auf Erden benannt wird: 16 Er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen; (Röm 7,22; Röm 9,23; Eph 1,18; Kol 1,11) 17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, (Joh 17,26; Kol 2,7) 18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, 19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. (Röm 8,35; Phil 3,8) 20 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, (Eph 1,19) 21 ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde[16] und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit[17]! Amen[18]. (Röm 11,36)


Die Gemeinde soll ein Ort der Offenbarung der Herrlichkeit Gottes sein. Lasst uns einander ermutigen, unser Leben in Christus und aus seiner Fülle zu leben. Wenn das passiert, dann können wir unsere Nachbarschaft, unsere Städte und Regionen für Jesus gewinnen. Dazu hat Gott die Gemeinde berufen, gereinigt, ermächtigt und ausgesandt, um mit IHM zusammen zu arbeiten. Die HG ist eine kleine Herde, aber wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?


Keine Kompromisse!!!

 

Jesus spricht:

 

Oh Mensch, du lebst in Kompromissen,

von Sünde hin und hergerissen,

und Lügen beruhigen dein Gewissen.

Ich hab' doch dafür bluten müssen!

So wach' nun auf aus deinem Ruhekissen,

was von Lauheit ganz zerschlissen

und tue Buße!

Ich würd' dich sonst doch sehr vermissen.

 

 

Kompromiss (Wikipedia): "Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen. Die Verhandlungspartner gehen aufeinander zu. Sie verlassen die eigene Position und bewegen sich auf eine neue gemeinsame Position..."

 

Liebe Geschwister, als Christen haben wir von Gott einen neuen Standpunkt, einen neuen Lebensraum und eine neue Identität bekommen: IN CHRISTUS zu sein. Und wir haben die Zusage Gottes, dass wir IN Christus Zugang zur ganzen Fülle der Herrlichkeit Gottes haben. IN Christus kann es also für Kinder Gottes keinen Mangel geben und wir sind nicht auf ergänzende Gaben, Zuwendungen, Vergünstigungen... aus der Welt angewiesen.

 

Als Christen lösen wir den Konflikt und die Spannung mit der Welt nicht durch Übereinkünfte, wir verzichten auch nicht auf unsere Forderungen an die Welt, Buße zu tun. Wir verlassen auch nicht unsere Position der Absonderung und Heiligung und suchen auch keine neue Position, weil unsere Stellung IN CHRISTUS alles beinhaltet, was für ein gelingendes Leben gut ist.

 

Lasst uns einander ermutigen, JESUS kompromisslos nachzufolgen.


Wachst, wachst!

 

Gott kann und will uns immer wieder tiefere Offenbarungen und Zuteilungen seiner Herrlichkeit schenken, sodass wir in diesem Leben immer weiter geistlich wachsen können. Lasst uns nicht müde, träge und selbstzufrieden werden mit dem, was wir schon empfangen haben. Da gibt es noch mehr zu entdecken!!!

 

Eph 3,16-21: "Er [Gott] gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen;  17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, 18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, 19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. 20 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."

 

 


"Das Wichtigste ist, dass das Wichtigste auch das Wichtigste bleibt".

 

Liebe Geschwister, wir erleben in unserer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft, wie täglich immer neue "Säue durch's Dorf getrieben werden". Die Medien und die dahinter stehenden Interessengruppen/Mächte profitieren davon. Wir sollten uns als Christen aber nicht davon ablenken und beeindrucken lassen, denn als eifrige Bibelleser wissen wir: Das wichtigste und mit Abstand größte Problem unserer Zeit ist und bleibt immer noch dasselbe: die Sünde!!!

Daraus ergibt sich auch logischerweise eine unserer wichtigsten Bestimmungen bzw. Aufgaben: die Hingabe an Gott! Diese Hingabe bewahrt uns selbst vor Sünde und sie befähigt uns, dieser sterbenden Welt die wichtigste Botschaft - das Evangelium unseres herrlichen Retters Jesus - zu bezeugen. Lasst uns das nicht aus dem Blick verlieren!


Im Reich Gottes gibt es weder Krisen noch Erschütterungen!

 

Erschütterungen sind, obwohl sie meist als unangenehm erlebt werden, eigentlich etwas Notwendiges: sie zeigen auf, ob ein Fundament erschüttert werden kann oder ob es unerschüterlich ist.

 

Als Christen sind wir dazu berufen und befähigt, unser Leben auf dem unerschütterlichen Fundament, dem Fels Jesus bzw. dem Wort Gottes aufzubauen. Es wird wohl unser ganzes Leben andauern, bis wir in diesem Prozess der Vervollkommnung uns immer mehr von den erschütterlichen (sichtbaren) Dingen verabschieden, um uns den unerschütterlichen und ewigen Wahrheiten Gottes anzuvertrauen. So wird jede Krise, die wir auch als Christen noch zu durchleben haben, zu einer Chance, immer mehr dem unerschütterlichen Fels in uns Raum zu geben.

 

So wie Jesus am Kreuz die tiefsten Tiefen des Leidens, der Schwachheit, der Sünde, des Fluches und des Todes ausgekostet und dadurch überwunden hat im Vertrauen auf Gott, so können auch wir die Erschütterungen unseres Lebens, die Gott uns von Zeit zu Zeit zumutet, annehmen als Chance zu geistlichem Wachstum am inneren Menschen. Das setzt voraus, dass wir bereit sind, Jesus mehr zu lieben als alles Andere, was dadurch zum Ausdruck kommt, alles Andere auch wirklich loszulassen um Jesu willen.

 

 1Kor 15,58. "Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist!"


 

Sollen wir uns als Christen vom Staat unsere Versammlungen verbieten lassen?

 

Die Gemeinde Gottes hat sich noch nie versammelt, weil der Staat bzw. die Welt es ihr erlaubt hätte, sondern weil der HERR sie aus der Welt herausgerufen hat. Die Gemeinde Jesu ist KEINE K.d.ö.R. (Körperschaft des öffenlichen Rechts), sondern vielmehr eine K.d.h.G. (Körperschaft der himmlischen Gnade)!

 

Die Gemeinde Jesu ist SEINE Gemeinde, SEIN Eigentum und sie steht unter SEINEM Regiment. Sie ist der Tempel Gottes und der Leib Jesu. Sie ist der sichtbare Ausdruck der Gegenwart Gottes und sein Herrschaftsbereich in dieser verlorenen Welt. Sie wird nicht geleitet von einem Geist der Angst, sondern hat den Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit empfangen. Auch wenn sie weltlicher Gerichtsbarkeit unterworfen ist, so lässt sie sich dennoch nicht von ihr leiten, sondern vom Heiligen Geist. Ihre Existenz verdankt sie nicht den sog. "universellen Menschenrechten", sondern sie steht auf dem Fundament der Gnade Gottes.

 

Während der "Corona-Krise" wurden sog. "fundamentale Menschenrechte" eingeschränkt mit Verweis auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung durch das Infektionsschutzgesetz (Vorwand?). Viele Gemeindeleiter haben diesem Vorgehen zugestimmt und haben das Gemeindeleben inkl. Versammlungen zurückgefahren oder sind auf online-Angebote umgestiegen - mit erheblichen Nachteilen für jene, die nicht "online" sind und für die zwischenmenschliche Kontakte nicht einfach durch virtuelle Realitäten ersetzt werden können.

 

Dabei hat sich mancher wieder mal auf Römer 13 berufen, ein Kapitel, dass in der Geschichte schon öfter Anlass zu kontroversen Auslegungnen gegeben hat (so haben z.B. haben während der Nazi-Diktakur die sog. "Deutschen Christen" dieses Kapitel gerne bemüht, um die Gemeinden der protestantischen Kirche auf Nazi-Kurs zu trimmen).

 

Die Taktik, die auch hier wieder zur Anwendung kommt, ist nicht wirklich neu:

1) erst wird eine Drohung aufgebaut: das Virus bedroht die Gesundheit des Einzelnen und die des ganzen "Volkskörpers".

2) die Bedrohung ist real! Die wahren Entstehungsursachen bleiben aber weiter im Dunkeln.

3) die Nichtbeachtung der staatlichen Einschränkungen wird als mangelnde Rücksichtnahme und als Gefährdung für die "Volksgesundheit", Wohlstand, Frieden, Einheit... angeprangert.

4) die Lockerung der anfänglichen Einschränkungen wird in Aussicht gestellt, wenn andere "Sicherheitsmechanismen" eingeführt werden: Handy-App, Impf-Pflicht, Abschaffung des Bargeldes ....hm; ein Schuft ist, wer böses dabei denkt.

 

Auf der Ebene der (weltlichen) Vernunft scheinen diese Einschränkungen auch gut begründet zu sein -  wer will dagegen argumentieren? Und dennoch bleibt ein gewisses Unbehagen: wie weit geht der Staat noch? Ist die Gesundheit der Bürger wirklich das höchste Gut, das um jeden Preis zu schützen ist? Wird man dadurch nicht auch von gewissen(losen) Mächten erpressbar, die bewußt Krankheitserreger in Umlauf bringen, um Systeme zu destabilisieren und dann später als Retter in der Not aufzutreten?

 

Die Annahme, dass die körperliche Gesundheit von Menschen das Höchste Gut und unter allen Umständen zu verteidigen sei, ist geistlich beurteilt schlicht falsch bzw. eine Lüge. Folgende Bibelstellen sollen zeigen, dass im Reich Gottes das körperliche Wohlergehen nicht das höchste Gut ist.

 

Mk 8,35    Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten.

 

Hebr 11,35    Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. 36 Andere aber wurden durch Verhöhnung[18] und Geißelung versucht, dazu durch Fesseln und Gefängnis. 37 Sie wurden gesteinigt, zersägt[19], starben den Tod durch das Schwert, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel leidend, bedrängt, geplagt....

 

Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als auch Leib zu verderben vermag in der Hölle!

 

Joh 16,2   Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun[2].

 

O.g. Bibelstellen zeigen deutlich, dass selbst der Verlust des eigenen Lebens manchmal ein Preis ist, den man in der Nachfolge Christi bezahlen kann, um ein höheres Gut zu erlangen: die Gemeinschaft mit Gott und Jesus. Diese ist so kostbar, dass es sich lohnt, sogar die eigene Gesundheit bis hin zum Tod zu opfern, nur um in Christus zu sein:

 

vgl. Phil 3,7ff.  "Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust gehalten; 8 ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne 9 und in ihm gefunden werde - indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus[7], die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens -, 10 um ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleich werde, 11 ob ich irgendwie hingelangen möge zur Auferstehung[9] aus den Toten."

 

Vordergründig ist die Politik um die Gesunderhaltung der Bevölkerung bemüht - das dahinterliegende Motiv ist die Angst vor dem Tod bzw. Kontrollverlust. Ganz anders ist Jesus bzw. Paulus mit der Bedrohung durch den Tod umgegangen. Für sie waren die gehorsame Erfüllung des Willens Gottes sogar wichtiger als die körperliche Gesundheit. (vgl. Hebr 10,5f.:   Darum spricht er [Jesus], als er in die Welt kommt: "Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet; 6 an Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme - in der Buchrolle steht von mir geschrieben -, um deinen Willen, Gott, zu tun.").

 

Wenn die Angst vor dem Tod uns von der Erfüllung des Willens Gottes fernhalten würde, dann wäre das ein Beweis dafür, das nicht Gott, sondern der Tod die bestimmende Macht in unserem Leben ist. Das käme einer Kapitulation vor der Macht des Todes gleich. Es versteht sich von selbst,  dass es Jesus noch der Apostel noch aller wahren Christen unwürdig ist, vor der Macht des Todes (die nichts anderes ist wie die Macht Satans) zu kapitulieren.

 

Fazit: ich denke, wir sollten uns als Gemeinde Jesu nicht vom Geist der Angst manipulieren lassen und uns auch weiter versammeln  - unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen natürlich. Wer kommen will, ist herzlich willkommen; wer lieber fernbleibt, darf auch das tun ohne schlechtes Gewissen. Von der Versammlung des Leibes Jesu kann erwartet werden, dass hier nicht Tod und Verderben grassieren, sondern dass die Versammlung ein Ort der Gegenwart Gottes ist, von dem neues Leben, Heilung und Wiederherstellung von Körper, Seele und Geist ausgeht - das dürfen und sollten wir im Glauben ergreifen. Menschen aus der Welt werden das nicht verstehen können; damit müssen wir rechnen und auch leben.

 

Vielleicht ist diese Krise ja auch ein guter Anlass, mal über alternative Gemeinde-Konzepte nachzudenken; z.B. weg von Groß-Gemeinde und wieder zurück zum Original der Hausgemeinden.

 

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Kleiner Streifzug durch die Weltgeschichte   (Untertitel: die Strategie Satans mit der Menschheit )

 

 

 

1) Am Anfang war Gott, alles war in Ordnung. Es gab nur einen, der das Sagen hatte: das war Gott. Deshalb lebten alle (Engel, Menschen, Tiere, Natur... die ganze Schöpfung) in der Ordnung Gottes und damit auch in SEINEM Frieden, SEINER Sicherheit, SEINER Gerechtigkeit, SEINER Gemeinschaft, SEINEM Segen... Es war eine Art "göttl. Absolutismus" - in bestem Sinn. Allen  ging es gut und alles hatte Bestand durch das unerschüterliche Fundament: das Wort Gottes.

 

2) Aber dann wurde Luzifer (Satan) stolz und unzufrieden mit seiner Stellung im Reich Gottes. Er wollte die Anbetung der Menschen und Engel; etwas, was alleine nur Gott zusteht. Von da an baute Satan sein eigenes Reich in Feindschaft gegen Gott und versucht seitdem alle Engel und Menschen auf seine Seite zu ziehen. Satan ergriff das Wort und fing an (unabhängig von Gott) zu reden. Er säte Zweifel in die Herzen der Menschen und durch seine Lügen täuschte er die Menschen über Gott und über ihr eigenes Wesen. Leider glaubten die Menschen den Lügen Satans und ließen sich von der Idee begeistern, ein Leben in Unabhängigkeit von Gott (Autonomie) führen zu können - das war der Anfang vom Untergang. Da nun Gott nicht mehr die zentrale Stellung im Leben der Menschen hatte, haben sie dieses Vakuum mit Götzen auszufüllen versucht und ließen sich dabei allerlei falsche Religionen, Philosophien, Weltanschauungen ... einfallen (Inspirationen Satans) - mit absolutem Anspruch versteht sich. Diese lagen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit im Widerstreit und so entstanden Kriege, Leid und Elend unter den Menschen.

 

3) Es dauerte nicht lange, und die Menschen ließen sich von Satan den Humanismus einflüstern, die Idee nämlich, dass es (absolut) nichts Absolutes/Gott/ höchste Autorität...  gibt  und dass der Mensch nur durch seine eigene menschliche Kraft und Vernunft sein Schicksal in die Hand nehmen und das Leben gestalten und verbessern kann. Seit dem versucht der Mensch, immer mehr Macht und Kontrolle über die Welt und auch über sich selbst zu erlangen. Gleichzeitig zerfällt die menschliche Gesellschaft immer mehr in ihre Einzelteile, da die Einheit durch Egoismus, Liberalismus, Relativismus und Pluralismus systematisch zerstört wird. Zurück bleiben kaputte Menschen, Familien, Völker... Chaos und Zerstörung (Fluch Gottes) und auch die Natur bekommt das fehlgeleitete Handeln der Menschen zu spüren.

 

4) Und wieder dauert es nicht lange, bis die Menschen merken, dass dieser Weg des Humanismus (mit Fortschritt, Wachstum, Konsum...) die Spirale von Tod und Zerstörung beschleunigt. Aber anstatt in ihrer Not zu Gott, der Quelle des Lebens, umzukehren, suchen die Menschen ihre Zuflucht und Rettung in einer Art kollektivem Vernunft-Absolutismus, der durch den anhaltenden Krisen-Modus in der Welt beschleunigt herbeigeführt wird, denn der Mensch ist halt ein "Gewohnheitstier" und läßt sich nur ungern (d.h. nur durch Krisen angestoßen) in seinem Lebenswandel umsteuern. Aber der Ruf nach globalen Lösungen für diese Krisen wird immer lauter und die Mächtigen Eliten dieser Welt sind schon längst dabei, diese "schöne neue Weltordnung" (NWO) mit Frieden, Sicherheit und Wohlstand für alle zu organisieren - schaun wir mal, ob's klappt.

 

5) Ein Problem hierbei sind aber die Religionen mit Absolutheitsanspruch, denn diese stehen sich noch immer kritisch/feindlich gegenüber und gefährden das Ziel der Einheit der Menschheitsfamilie unter Leitung der UNO/NWO.  Daher soll weiter fleißig an der Weltökumene (Hure Babylon) gearbeitet werden, einem friedlichen Zusammenschluss aller Weltreligionen, denn ohne Religionsfrieden kann es angeblich keinen Weltfrieden geben - so das Credo der Weltethos-Bewegung. Hierzu werden "alle Menschen guten Willens" eingeladen und sollen den Schulterschluss auch über alle theologisch-dogmatischen Grenzen hinweg suchen. Dabei hilft dann auch die historisch-kritische Theologie bei der Beurteilung religiöser Texte, an deren Ende meist der Befund steht: alles nur Menschenwort. Damit wäre dann auch ein Bestehen auf trennende und unvereinbare Glaubensgegensätze hinfällig und man wäre dem Ziel der Welteinheit wieder einen Schritt näher gekommen.

 

6) Wer diesem Plan widerstrebt - z.B. durch ein unbeirrtes Festhalten an offenbarten Glaubenswahrheiten und ein Absondern von dem Weltgeist - sieht sich immer mehr der Ächtung und Sanktionierung durch die Massengesellschaft ausgesetzt (in dieser Zeit kann sich der Glaube durch Verfolgung hindurch bewähren). Aber es bleibt ein Unbehagen angesichts der Forderung, dass alle unterschiedlichen Weltreligionen gleichberechtigt und gleichgültig nebeneiander koexistieren sollen (Hure Babylon). Schon die Alltagsvernunft reicht eigentlich aus um zu erkennen, dass hier irgend etwas nicht stimmen kann. Und so wird diese Hure Babylon nur eine relativ kurze Zeit Bestand haben um von einer ebenso kurzen Zeit der Anbetung des Antichristen abgelöst zu werden - denn es ist immer noch Satans größtes Verlangen und Ziel: Gott die Anbetung zu rauben und sich selbst zuzuführen.

 

7) Schlussendlich wird der Antichrist durch die Ankunft Jesu glorreich von der Weltbühne beseitigt und die Menschheit erlebt das 1000-jährige Friedensreich unseres wunderbaren Herrn und Retters Jesus Christus.

 

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Kann man die Verkündigung von Christus eigentlich mißbrauchen?

 

Ja, z.B. um eigene Interessen oder Bedürfnisse zu erfüllen. Paulus sagt "15 Einige zwar predigen Christus auch aus Neid und Streit, einige aber auch aus gutem Willen. 16 Die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums eingesetzt bin; 17 die anderen aus Eigennutz verkündigen Christus nicht lauter, weil sie mir in meinen Fesseln Bedrängnis zu erwecken gedenken."(Phil 1,15-17)

 

Man kann das Evangelium auch mißbrauchen, um politische Ziele zu verfolgen, die mit dem Reich Gottes nicht direkt etwas zu tun haben. Ein Beispiel wäre die sog. "Befreiungstheologie". Hierbei wird versucht, unter "christlicher Flagge" politische Veränderungen in der Welt durchzusetzen, um mehr Freiheiten oder Rechte für bestimmte Interessengruppen zu erreichen (z.B. Stärkung von Minderheiten, ........). Aktuelles Beispiel hierfür ist das Engagement von Christen für die Wiederherstellung bürgerlicher Freiheiten (GG) in der Bewegung "Querdenken" - ohne dabei allerdings das Reich Gottes zu bauen.

 

In der Befreiungstheologie wird versucht, die Gesetzgebung zu "christianisieren" (d.h. es werden christliche Werte in Gesetze gegossen), ohne das dabei auch nur eine einzige Seele gerettet werden würde. Es ist sogar theoretisch vorstellbar, dass ein Staat ausschließlich nach "christlichen Werten" organisiert ist, und doch gehen schlußendlich alle Staatsbürger in die ewige Hölle. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass kein menschengemachtes Gesetz dieser Welt - noch nicht einmal das Gesetz Gottes selbst! - die Kraft hat, Menschen zu erlösen (Röm 3,20 Darum: Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durchs Gesetz Gottes kommt Erkenntnis der Sünde.)  Das macht die Befreiungstheologie so uneffektiv.

 

Allerdings ist das Gesetz Gottes heilig, gerecht und gut (Röm 7,12). Und allein das Gesetz Gottes hat das Potential, uns von unserer Sünde zu überführen und uns als "Zuchtmeister auf Jesus hin" (Gal 3,24) direkt in die Arme unseres wunderbaren HERRN JESUS zu treiben.

 

Beispiel: Apostel Paulus hätte in all seinen Schriften und auf seinen Reisen genug Gelegenheit gehabt, seine Stellung als Apostel dazu in die Waagschale zu werfen, um z.B. die Sklaverei anzuprangern oder darauf hinzuwirken, diese aufzuheben. Er hat es aber an keiner Stelle getan! Im Gegenteil: er hat sogar die Sklaven ermutigt, in ihrer Stellung zu bleiben. (vgl. Eph 6,5 / Kol 3,22 / 1. Timo 6,1 /  Tit 2,8). Für Paulus war es wichtiger und wertvoller, ein Sklave zubleiben und gleichzeitig doch ein Freigelassener in Christus (1. Kor 7,22), als ein freier Mensch zu sein, und doch ein Sklave der Sünde (Joh 8,34) zu bleiben.

 

Deshalb sollten Christen ihre Energie nicht damit verschwenden, das bürgerliche Gesetz zu "christianisieren", sondern vielmehr die Gnade und Wahrheit in Jesus verkündigen, denn das Evangelium alleine hat rettende Kraft.

 

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 Wo stehen wir?    Was kommt auf uns zu?

 

Die „Corona-Krise“ hat gezeigt, dass wir persönlich - aber auch als Gesellschaft - zerbrechlich sind und auf einem wackligen Fundament stehen. Eigentlich wussten wir das auch schon vorher, aber wir haben es wieder mal erfolgreich verdrängt. Jede Erschütterung macht deutlich, wie stabil ein Fundament ist.  Man hat uns erzählt, dass wir frei entscheiden können, wie wir unser Lebens-Fundament bauen. Einer baut auf Felsen, andere wiederum auf Sand -  frei nach dem Motto „Ich bau‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“.


Man hat uns eingeredet, dass es (absolut) nichts Absolutes gibt und jetzt glauben wir, dass alles nur relativ ist - wenn wir uns da mal nicht vertuen! Damit wären alle Meinungen gleichermaßen gültig, jeder hätte seine eigene „Wahrheit“. Man verkauft uns Vielfalt als Stärke ohne zu merken, dass dabei Identität untergraben und Einheit immer mehr zerstört wird. Denn wo es nichts Absolutes gibt, da verliert man sich in Beliebigkeit und versinkt langfristig in Chaos. Unsere Gesellschaft zerfällt immer mehr in ihre Einzelteile im Kampf gegeneinander:  Männer gegen Frauen, Eltern gegen Kinder, Arm gegen Reich, Alt gegen Jung, Rechts gegen Links ….


Wir sind stolz auf unsere bürgerlichen Freiheiten, auf Liberalismus und Pluralismus und liegen doch in Ketten von Angst, Depression, Sucht, Zwängen, Hass, Selbstgerechtigkeit, Habgier, Selbstgefälligkeit, Einsamkeit... Viele Menschen leben in stiller Verzweiflung und warten nur noch auf das sichere Ende in der Hoffnung, dass nach dem Tod endlich alles vorbei ist. Zwischendurch versucht man sich abzulenken oder mit Konsum zu betäuben.


Die Corona-Krise hat gezeigt, dass wir als Gesellschaft durch die Angst vor Krankheit und Tod manipulierbar und sogar bereit sind, unsere Grundrechte freiwillig aufzugeben. Ist das nicht ein Armutszeugnis? Dann hatte B. Franklin doch recht, wenn er behauptet: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!“ Es gab Zeiten, da waren Menschen bereit, für diese Freiheiten zu kämpfen und sogar zu sterben – lang ist‘s her.


Es ist nun auch fast 2000 Jahre her, dass jemand bereit war, für die gesamte Menschheit zu sterben, um sie von einer noch gefährlicheren Plage zu befreien: die Plage der Sünde (d.h. Zweifel, Misstrauen,  Ungehorsam und Rebellion gegen Gott). Jener hatte ganz ähnlich gesagt: „Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich und für Gottes rettende Botschaft aufgibt, der wird es für immer gewinnen.“


Die moderne Idee, dass ein erfülltes und sinnvolles Leben ohne bzw. unabhängig von Gott möglich sei, ist das Wesen der Sünde und in „aufgeklärten“ Gesellschaften eine leider gern geglaubte Lüge. Und weil es diesen Gott, der uns das Leben und diese wunderbare Welt mit all ihren Segnungen gegeben hat, wirklich gibt, wird er sich eine solche Unverschämtheit nicht gefallen lassen und wird die Menschheit versuchen aufzurütteln, um sie von dem falschen Weg, der ins Verderben führt, abzubringen. Es ist also damit zu rechnen, dass in Zukunft noch weitere Erschütterungen auf uns zukommen werden!


Gott hat einen dringlichen Plan, um die Menschen von ihrem selbst verschuldeten Untergang zu bewahren. Denn der Tag, an dem wir  Menschen im Gericht Gottes zur Rechenschaft gezogen werden, rückt näher. Dieser Rettungs-Plan Gottes hat mit JESUS CHRISTUS seinen Anfang genommen und erfüllt sich im Reich Gottes. Bist du dabei?

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 Frage: Wann findet die Entrückung der Gemeinde (d.h. die Versammlung der Auserwählten zu) Jesu statt?

 

Teure Geschwister in JESUS,

 

gleich vorweg: die Entrückung findet erst NACH(!) der großen Trübsal statt!

 

Schriftbeweis:

 

1. Thess 4,13-18:
"13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!.....

 

1 Thess 5,2:

 

"Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht."

 

Lehre:

 

1) Am Tag der Ankunft des Herrn ("Tag des Herrn") wird es lebende Christen auf der Erde geben (V.15),

2) Die noch lebenden Christen werden den bereits in Jesus gestorbenen Christen NICHT zuvorkommen, d.h. sie werden nicht eher mit Jesus vereint werden als die bereits gestorbenen Christen (V.15),

3) Jesus kommt mit Posaunenschall (vgl. 7. Posaune aus Off 11,15) und dann wird zuerst die 1. Auferstehung stattfinden (V.16)

4) Erst NACH der 1. Auferstehung wird die gemeinsame Entrückung der gesamten Gemeinde Jesu stattfinden (V.17)

5) Dieser der Ankunft Jesu nennt die Schrift "Tag des Herrn" (5,2).

 

Reihenfolge: 1) Jesus kommt in den Wolken      2)  1. Auferstehung        3) Entrückung der gesamten Gemeinde

 

Die gleiche Reihenfolge finden wir in Mat 24,29-31 ( oder // Mk 13,24-27) :

"29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende."

 

Lehre:

 

1) das Kommen Jesu findet statt "nach der Bedrängnis" jener Tage (V. 29),

2) Die Sammlung der Auserwählten findet statt nachdem Jesus gekommen ist (V. 31)

 

Reihenfolge: 1) Bedrängnis (große Bedrängnis Mt 24,21-22)      2) Jesus kommt        3) Sammlung der Heiligen (Entrückung)

 

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1. Kor 15,23: Die Auferstehungsordnung

"Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;"

 

Lehre: die 1. Auferstehung findet statt am Tag der 2. Ankunft Jesu (Tag des Herrn).

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1. Kor 15,51-52:

"51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden."

 

Lehre: Bei der Ankunft Jesu wird es noch lebendige Christen auf der Erde geben, die dann vor der Entrückung noch verwandelt werden in eine Unvergänglichkeits-Existenz.

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2. Thess 1,5-10:

"5 denn sie [die Bedrängnisse] sind ein Anzeichen des gerechten Gerichts Gottes, dass ihr des Reiches Gottes gewürdigt werdet, um dessentwillen ihr auch leidet, 6 so gewiss es bei Gott gerecht ist, denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis zu vergelten, 7 und euch, den Bedrängten, mit Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, 8 in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; 9 sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in allen denen bewundert zu werden, die geglaubt haben; denn unser Zeugnis an euch ist geglaubt worden.

 

Lehre:

1) die noch lebenden Christen werden von ihrer Bedrängnis befreit werden am Tag der 2. Ankunft Jesu (V.7).

2) Dieser Tag (auch genannt "Tag des Gerichts") wird im Feuer offenbart werden (V. 8) vgl. 1. Kor 3,13 / 2.Pet 3,7.

3) Am Tag seines Kommens wird Jesus inmitten seiner entrückten Gemeinde verherrlicht sein (V.10)

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2. Thess 2,1-8:

1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, 2 dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. 3 Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 4 der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? 6 Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. 7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; 8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;

 

 Lehre:

1) die Ankunft Jesu und die Vereinigung mit ihm sind zwar zwei unterschiedliche Aspekte des Heilsplans Gottes, sie finden aber an nur EINEM Tag (Tag des Herrn) statt (V.2 / V. 3)

2) Bevor der Tag des Herrn und unsere Vereinigung mit ihm (Entrückung) kommt, muß zuerst der Antichrist offenbart werden (V. 3)

3) Der Antichrist (und damit die Zeit der Bedrängnis der Gemeinde Jesu) wird erst bei der Ankunft Jesu beendet sein (V.8).

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Zusammenfassung:

folgende Reihenfolge ergibt sich:

 

1)   ...   Glaubens-Abfall der Gemeinde durch Verführung,

2)   ...   der Engel Gottes tritt zu Seite und macht den Weg für Antichristen frei,

3)   ...   der Antichrist tritt auf - auch als Gericht Gottes und letzte Chance zur Buße,

4)   ...   die Trübsal nimmt ihren Lauf; hier soll sich der Glaube der Heiligen bewähren,

5)   ...   die 7. Posaune wird geblasen: der Tag des Herrn ist da,

6)   ...   Jesus kommt wieder auf den Wolken,

7)   ...   die Toten in Christus werden zuerst auferstehen,

8)   ...   die noch lebenden Christen werden verwandelt,

9)   ...   die gesamte Schar der Heiligen wird entrückt zu Jesus gen Himmel (Sammlung der Auserwählten)

10) ...   die Party kann beginnen!

 

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Einwände:

 

1) Die weit verbreitete These, dass der (V. 7), der die Offenbarung des Antichristen noch zurückhält, der Heilige Geist sei, ist keineswegs eindeutig durch die Schrift belegt. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es ein Engel Gottes ist, dessen Rückzug die antichristlichen Mächte entfesselt.

2) Damit ist auch die Schlussfolgerung, dass die Gemeinde vor dem Tag der Wiederkunft Jesu (Tag des Herrn) bzw. vor Ende der Trübsal entrückt werden würde, angesichts der o.g. Schriftstellen, unhaltbar bzw. Irrlehre.

3) Die Beantwortung der eingangs gestellten Frage aufgrund einer einzigen Bibelstelle (z.B. 2.Thess 2,7) ist mehr als naiv. Solch eine Bibelauslegung ist fahrlässig, gefährlich und verführt die Gemeinde wieder mal zu einer falschen weil leidensarmen Haltung (der Geist der Leidvermeidung bzw. der Kreuz-Eliminierung läßt grüßen).

 

Aber noch ist Zeit zur Buße.....

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 Satanismus = Humanismus !!!                    ... und umgekehrt                   Humanismus = Satanismus !!!

 

Das zentrale "Gesetz des Satanismus" geht angeblich zurück auf den Satanisten Allister Crowley, welcher es sinngemäß folgendermaßen zusammengefasst hat:

 

"Tu was du willst!"                       oder

"Mach was dir gefällt!"               (Fassung der Church of Satan)

 

Das hört sich zwar im ersten Moment ziemlich harmlos  und an - ist es aber in Wahrheit nicht! Wenn man bedenkt, dass heutzutage ziemlich viele Menschen nach diesem modernen Grundsatz leben, wird klar, wie weit verbreitet der Satanismus bereits ist.

 

Es fällt auf, dass dieser Grundsatz zunächst nicht Satan in den Mittelpunkt stellt , sondern den Menschen. Damit wird die Brücke zum Humanismus geschlagen, der vom gleichen Leitgedanken ausgeht.

 

Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass es im geistlichen Raum keine 'weltanschaulich neutrale Zone' gibt (wie uns das der Humanismus einzureden versucht), sondern nur zwei Herrschaftsbereiche (Reich Gottes + Reich Satans), dann wird deutlich, dass überall da, wo nicht mehr Gott im Mittelpunkt des Geschehens steht, der Satanismus bereits angebrochen ist.

 

Vom Standpunkt Gottes aus betrachtet, ist der Humanismus lediglich eine verdeckte Form des Satanismus und sollte als solcher auch entsprechend in der Gemeinde behandelt werden. Leider kann man an vielen Stellen innerhalb heutiger Gemeinden humanistische (und damit satanische) Einflüsse erkennen. Folgende beispielhafte Sätze bzw. Geistehaltungen bringen diese Art von "christlichem Humanismus" zum Ausdruck:

 

"Ich glaube an Gott/Jesus, aber so wie ich es will."

"Die Bibel ist ein Buch von Menschen geschrieben und jeder kann/darf sie so auslegen, wie er will."

"Wir wollen Gemeinde Gottes bauen, die modern und attraktiv für die Menschen ist. Die Lehren von Paulus sind heute nicht mehr so ganz aktuell."

"Das Evangelium/Wort vom Kreuz versteht heute keiner mehr. Wir brauchen eine zeitgemäße Darstellung der christlichen Lehre."

"Der Gemeinderat hat mit 2/3-Mehrheit beschlossen, dass in Zukunft auch homosexuelle Menschen als Pastoren dienen dürfen."

 

Es geht in den o.g. Sätzen immer noch um die Dominanz des Eigenwillens des Menschen gegenüber Gottes Willen. Die Heilige Schrift stellt uns im Gegensatz dazu aber einen Jesus dar, der allezeit den Willen Gottes über seinen eigenen Willen gesetzt hat - auch dann noch, wenn es ihm etwas gekostet hatte. Das Geheimnis eines Lebens in Heiligkeit/Vollkommenheit/ Sündlosigkeit... besteht demnach nicht in einer "christlich" getarnten Eigenwilligkeit und Selbstverwirklichung, sondern in Selbstverleugnung und Gehorsam gegenüber dem Willen und Wort Gottes.

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